Flunder

Die Flunder hat einen ovalen, stark abgeflachten Körper mit einer kleinen Mundspalte. Die Augen liegen beide auf einer Seite, meistens rechts. Diese Seite ist grünlich oder bräunlich eingefärbt und hat zudem oft große schwarze und kleine braune oder gelbe Flecken. Teilweise liegen dazwischen noch orangefarbene Punkte. Die Schuppen bedecken den ganzen Körper und sind klein und glatt. Im Durchschnitt wird eine Flunder 20 bis 30cm groß und hat ein Gewicht von bis zu 3kg.

Zudem können Flundern bis zu 30 Jahre alt werden. Die Flunder lebt in den Küstengewäßern des Eismeeres, der Nord- und Ostsee, des Atlantiks, des Mittelmeeres und des schwarzen Meeres. Flundern sind Grundfische und sind in einer Tiefe bis zu 25m zu finden. Gerne besiedeln sie auch Sand-, Schlick- oder Mischgründe. In Süßwaßergebieten ernähren sich Flundern von Mückenlarven und Bachflohkrebsen.

Im Meer stehen Borstenwürmer, Muscheln, Garnelen und kleine Fische auf dem Speiseplan. Von Januar bis April ist die Laichzeit der Flunder. Die in den Süßwaßerregionen lebenden Flundern wandern ins Meer zurück. Die Waßertiefe zum Laichen liegt bei 50m, wobei 400.000 bis 2 Mio. Eier abgelegt werden. Beträgt der Salzgehalt mehr als 1 Promille, schweben die Eier im Waßer.

Ist der Salzgehalt geringer, sterben die Eier ab. Die jungen Flundern wandern in flache Gebiete und ernähren sich von pflanzlichem und tierischem Plankton. Sind sie 1,5 bis 3cm groß, verwachsen sie zum Plattfisch.

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